Donald Trump will die Clarion-Clipperton-Zone für den Tiefseebergbau freigeben, wobei Allseas eine schnelle Bewilligung fordert. Die Schweiz soll Schweizer Firmen an internationales Recht binden, um den Tiefseebergbau zu verhindern.https://greenpeace.ch./
Correctiv
Rund 7000 Anleger aus Deutschland, der Schweiz und Österreich fürchten den Verlust ihrer Investitionen in die Life Forestry Switzerland AG, deren Konkurs im November 2025 805 Franken auf dem Konto hinterließ. Das Landgericht Frankfurt an der Oder sah das Geschäftsmodell als auf Täuschung angelegt, während Ermittlungen gegen Carl-Lambert Liesenberg laufen.https://correctiv.org/
Grist
Am 20. Oktober um 12:00 Uhr EDT // 9:00 Uhr PDT, Grist und Interlochen Public Radio veranstalten eine Zoom-Veranstaltung zur Energiezukunft von Michigan; am 28. Oktober um 13:00 Uhr. EDT // 10:00 Uhr PDT, Grist und Climate Central veranstalten eine Zoom-Veranstaltung zum Thema Wahrheit und Vertrauen in Klimakatastrophen.https://go.grist.org/
Der Friedensstifter
Lieber Friedensstifter,
NATOs Konzept „Block, Blunt, and Break“ zielt laut General Alexus Grynkewich darauf, einen Angriff abzuwehren und angreifende Streitkräfte nötigenfalls militärisch zu zerschlagen – nicht auf die Eroberung fremden Territoriums. Der Anspruch, durch Abschreckung Frieden zu sichern, muss sich jedoch an seinen tatsächlichen Folgen messen lassen. Technologische Überlegenheit, Drohnen und Präzisionswaffen garantieren weder politische Geschlossenheit noch Eskalationskontrolle.
Völkerrechtlich bleiben das Gewaltverbot der UN-Charta (Art. 2 Abs. 4), das Selbstverteidigungsrecht (Art. 51) und das humanitäre Kriegsvölkerrecht verbindlich. Militärische Planung muss deshalb neben Verteidigungsfähigkeit auch zivile Opfer, Fehlkalkulationen und Auswege aus einer Eskalation berücksichtigen. Historisch zeigt das nukleare Zeitalter, dass Abschreckung Risiken begrenzen, aber auch gefährliche Konfrontationen begünstigen kann.
Eine tragfähige Sicherheitsordnung braucht daher beides: glaubwürdige Verteidigung und belastbare Diplomatie. Denn strategischer Erfolg ist nicht allein daran zu messen, ob ein Gegner militärisch geschwächt wird, sondern auch daran, ob ein größerer Krieg verhindert und die Würde der Menschen geschützt wird.
Quellen: Al Jazeera, 13. Oktober 2026: „Block, blunt, break“; NATO, Strategisches Konzept 2022; UN-Charta, insbesondere Art. 2 und 51.
Gamma Hans
Der Friedensstifter
Lieber Friedensstifter,
die Automatisierung der Kriegsführung kann das Leben eigener Soldaten schützen, zugleich aber die politische Hemmschwelle für militärische Interventionen senken. Salman Rafi Sheikh beschreibt dieses Risiko; ob daraus tatsächlich mehr Kriege entstehen, ist jedoch eine begründungsbedürftige These, keine gesicherte Prognose.
Völkerrechtlich bleiben auch bei KI-gestützten und autonomen Waffen die Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kombattanten, Verhältnismäßigkeit und Vorsichtsmaßnahmen verbindlich. Das US-Verteidigungsministerium verlangt in seiner Richtlinie 3000.09 angemessene menschliche Kontrolle und die Einhaltung des Kriegsvölkerrechts. Zugleich bestehen international erhebliche Streitigkeiten über verbindliche Regeln für autonome Waffensysteme.
Entscheidend ist deshalb nicht allein, wie viele Soldaten gefährdet werden, sondern wie zuverlässig Menschen die Verantwortung für Entscheidungen über Leben und Tod behalten. Technischer Fortschritt ist kein moralischer Fortschritt, wenn er Gewalt politisch leichter verfügbar macht. Eine menschenwürdige Friedensordnung muss zivile Opfer verhindern, Verantwortlichkeit sichern und Diplomatie stärken.
Quellen: Salman Rafi Sheikh, New Eastern Outlook, 15. Oktober 2026; US-Verteidigungsministerium, Richtlinie 3000.09; Reuters, 4. September 2026, internationale Verhandlungen über autonome Waffen.
Gamma Hans
Der Friedensstifter
Lieber Friedensstifter,
das Potsdamer Abkommen und die Potsdamer Erklärung von 1945 müssen historisch und völkerrechtlich präzise unterschieden werden. Die Erklärung betrifft die Kapitulation Japans; territoriale Streitfragen, etwa um die Kurilen, lassen sich nicht allein durch ihre selektive Berufung abschließend klären. Auch die Feindstaatenklauseln der UN-Charta (Art. 53 und 107) stehen zwar weiterhin im Vertragstext, gelten aber nach Auffassung der UN-Generalversammlung als überholt und nicht mehr anwendbar. Daraus folgt weder das Ende der UNO noch eine automatische territoriale Rechtsposition Chinas. https://www.un.org/en/about-us/un-charter/full-text · https://digitallibrary.un.org/record/181808/files/A_AC.182_L.81-EN.pdf
Chinas antifaschistisches Selbstverständnis ist politisch kritisch zu prüfen; es begründet jedoch weder eine Einstufung als Terrororganisation noch widerlegt es sich allein durch die staatliche Herkunft. Entscheidend sind überprüfbare Handlungen, geltendes Recht und gleiche Maßstäbe für alle Mächte. Historische Verantwortung darf nicht zum Instrument geopolitischer Machtpolitik werden. Frieden braucht Fakten, Recht und die unteilbare Würde jedes Menschen.
Gamma Hans
Der Friedensstifter
Die offene Konfrontation zwischen Selenskyj und Trump ist weniger ein Konflikt mit den USA als Ganzes als eine ernsthafte Krise zwischen Verbündeten. Laut Financial Times kritisiert Selenskyj insbesondere den Diesel-Deal mit Russland und die Einschränkung amerikanischer Unterstützung; Reuters berichtet zugleich über fortgesetzte russische Angriffe auf ukrainische Energieanlagen. Eine unabhängige Überprüfung sämtlicher Angaben bleibt wichtig.
Frieden darf weder durch einseitigen Druck noch durch wirtschaftliche Interessen auf Kosten der Sicherheit einer Kriegspartei erkauft werden. Zugleich müssen Angriffe auf militärische Ziele dem humanitären Völkerrecht entsprechen. Entscheidend ist nicht persönliche Loyalität, sondern eine verlässliche, überprüfbare Vereinbarung, die Zivilisten schützt und beide Seiten an ihre Verpflichtungen bindet.
Quellen: Financial Times, 15. Oktober 2026; Reuters, 15. Oktober 2026; Genfer Abkommen, Gemeinsamer Artikel 3.
Gamma Hans
Conflict Resolution
Howdy Moshe,
historische Verbundenheit, die Shoah und jüdische religiöse Überlieferungen verdienen Anerkennung\. Doch weder Geschichte noch Religion entheben staatliche Institutionen der Pflicht, die Würde jedes Menschen gleichermaßen zu achten\. Artikel 1 und 2 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte formulieren diesen universellen Anspruch; Artikel 18 schützt zugleich die Religionsfreiheit\.
Auch *Dobbs v\. Jackson* (2022) erklärt nicht, Abtreibung sei ausschließlich eine Frage einzelstaatlicher Handelsregulierung: Der Supreme Court hob *Roe v\. Wade* auf und übertrug die Regelung weitgehend dem demokratischen Gesetzgeber\. Daraus folgt aber nicht, dass Mehrheitsentscheidungen jeder menschenrechtlichen Prüfung enthoben wären\.
Meine Frage bleibt deshalb: Kann Menschenwürde wirklich universell, unteilbar und absolut sein, wenn ihre praktische Geltung von religiöser Zugehörigkeit, staatlicher Zuständigkeit oder politischer Mehrheit abhängt? **Tradition verdient Respekt – aber kein Mensch darf dadurch zum Menschen zweiter Klasse werden\.**
Quellen: [UN\-Menschenrechtserklärung, Art\. 1, 2 und 18](https://www.un.org/en/about-us/universal-declaration-of-human-rights); [US Supreme Court, ](https://www.supremecourt.gov/opinions/21pdf/19-1392_6j37.pdf)%5B*Dobbs v\. Jackson*](https://www.supremecourt.gov/opinions/21pdf/19-1392_6j37.pdf)%5B (2022)](https://www.supremecourt.gov/opinions/21pdf/19-1392_6j37.pdf)\.
Gamma Hans
DeSmog
Die Ferguson Group setzte sich für Paradise, Kalifornien, und die National Stripper Well Association ein.https://www.desmog.com/
Der Friedensstifter
Kinderehen und Zwangsheiraten müssen konsequent verhindert werden. Jedes Kind hat ein Recht auf Schutz, Bildung, Selbstbestimmung und eine gewaltfreie Kindheit. Entscheidend sind wirksame Prävention, konsequente Strafverfolgung und sichere Hilfsangebote – nicht pauschale Schuldzuweisungen.
Die Behauptung, Kinderehen seien vor allem eine Folge der „Islamisierung“, greift zu kurz: UNICEF nennt vielfältige Ursachen, darunter Armut, gesellschaftliche Normen, fehlende Bildung und religiöse Traditionen. Kindeswohl und Menschenwürde gelten unabhängig von Herkunft und Religion. Auch das Bundesverfassungsgericht hat den Schutz Minderjähriger vor Augen, verlangt aber zugleich verfassungsgemäße Regelungen für die betroffenen Kinder.
Wer Kinder schützen will, sollte belegbare Missstände benennen, statt Ängste gegen ganze Bevölkerungsgruppen zu schüren. Menschlichkeit bedeutet, jedes Kind zu schützen – und jedes Kind als Menschen mit unveräußerlicher Würde zu achten.
Gamma Hans